Hundelobby Krefeld IG

Arbeitsziele


Erweiterung der Hundefreilaufflächen.

•  Die Schaffung einer Ordnungsgeldtabelle bei der Stadt Krefeld, damit für den Hundehalter die   Festlegung von Ordnungsgeldern transparent wird.
• Installation von sog. Hundetoiletten; das sind spezielle Behälter, die einen nach oben hin verengten und ganz oben in der Mitte einen offenen Deckel haben. 
• Beschaffung von Beispielen aus anderen Kommunen, die bereits positive Ansätze für Hundehalter haben, z.B. Meerbusch.

In einer ersten Begegnung mit Vertretern der Stadt Krefeld am 4. September 2006 unter der Feder- führung der FDP-Ratsfraktion wurden Ansätze zur Teilverbesserung der Situation der Hundehalter erkennbar. So will die Stadt Krefeld zusätzliche Hundefreilaufflächen prüfen, die auf einer von der Hundelobby Krefeld IG vorgelegten Liste zusammengestellt sind.

Für die Schaffung einer Ordnungsgeldtabelle sieht die Stadt Krefeld jedoch keine Möglichkeiten. Die FDP-Ratsfraktion hat hier jedoch interveniert und will auf dem politischen Wege einen eigenen Vorstoß zu unternehmen, um mehr Transparenz in die Bußgeldfestlegung  bekommen.

Mit der Stadt Krefeld besteht Einigkeit darüber, dass in Krefeld die bestehenden Entsorgungsmög-
lichkeiten für Kotbeutel unzureichend sind. Bei offenen Müllbehältern wird der Inhalt oft Ziel von Elstern und Rabenkrähen, die alles wieder rauswerfen, was Besucher hinein geworfen haben. Bei speziellen Müllbehältern mit einem nach oben hin gewölbten und ganz oben offenen Deckel ist der Einwurf von Kotbeuteln leicht,  aber das rauswerfen nicht mehr möglich.

Ermutigend scheint die Tatsache zu sein, dass in anderen Kommunen ebenfalls Initiativgruppen für eine Verbesserung der Situation der Hundehalter tätig sind. Hier ist eine engere Zusammenarbeit geplant, um möglichst eine Angleichung der Ziele zu erarbeiten.

Dieses Bestreben erscheint schon deshalb lohnenswert, weil nach 5-jähriger Gültigkeit des Landeshundegesetzes für 2007 eine Überprüfung des Gesetzes ansteht. Hier muss den politisch handelnden Parteien eine vernünftigere Lösung als die allgemeine Anleinpflicht für Hunde, und die problematische Festlegung der Gefährlichkeit von Hunden auf Grund ihrer Rasse, vorgelegt werden.

Die im Landeshundegesetz verankerte allgemeine Anleinpflicht für alle Hunde wird im übrigen von den Kommunen stets angeführt, wenn es um Möglichkeiten des Freilaufs für Hunde geht. Die Kommunen sind derzeit verpflichtet, dem Landeshundegesetz entsprechende Verordnungen zu erlassen und durchzusetzen. Hier wird eine Lockerung der Anleinpflicht für alle Hunde erst mit einer entsprechenden Änderung im Landeshundegesetz machbar werden.

Bei jedem der Arbeitsschritte ist auch daran gedacht, das Image von Hund und Hundehalter in der Öffentlichkeit zu verbessern. Es werden z. B. Maßnahmen geprüft, um in Kindergärten und Schulen das Verhalten von Kindern und Jugendlichen gegenüber Hunden risikofrei zu gestalten.